BVCM definiert Social Media Berufsbilder

Social Media Consultant, Junior Community Manager, Social Media Manager: Wo ist da eigentlich der genaue Unterschied? Um genau diese Frage zukünftig besser beantworten zu können, haben wir gemeinsam mit unseren Mitgliedern fünf Berufsbilder im Bereich Social Media skizziert – und diese gleichzeitig voneinander abgegrenzt. Damit reagieren wir auf den immer größer werdenden Bedarf an Fachkräften und die steigende Professionalisierung der Branche. Definierte Anforderungsprofile sollen zudem helfen, zukünftige Ausbildungsziele aufzuzeigen.

Seit Ende des letzten Jahres beobachten wir eine regelrechte Explosion neu ausgeschriebener Social Media Stellen. Social Media ist damit endgültig im professionellen Kommunikationsalltag angekommen – und mit ihm eben ein branchenübergreifender Bedarf an entsprechenden Fachkräften. Die Anforderungen an diese Social Media Professionals variieren bisher allerdings stark. Auch die Bezeichnungen der vorhandenen Stellen könnten verschiedener nicht sein. In der Konsequenz ist die Besetzung von Stellen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen schwierig.

Als zuständiger Bundesverband sehen wir daher deutlichen Bedarf an einer weitreichenden Definition. „Immer häufiger werden wir mit der Frage konfrontiert, wie man eigentlich Social Media Manager wird. Aus unserer Sicht geht es dabei vielmehr um die Entwicklung spezifischer Kompetenzen – die abhängig vom jeweiligen Berufsbild durchaus unterschiedlich sind – als um den Weg, wie die jeweiligen Kompetenzen erlangt werden,“ so Florian Stöhr, 1. Vorsitzender des BVCM. Gleichzeitig soll laut Stöhr verdeutlicht werden, wo sich die einzelnen Berufsbilder unterscheiden und „wie der Grad der Professionalisierung aussieht“. Daher haben wir uns im ersten Schritt für eine Systematik entschieden, die insgesamt fünf verschiedene Social Media Berufsbilder beinhaltet: Den Junior- und Senior Community Manager, den Junior- und Senior Social Media Manager und den Social Media Consultant.

Durch die Skizzierung der unterschiedlichen Kompetenzfelder hoffen wir zum einen, dem Nachwuchs eine erste Orientierungshilfe zu bieten und so eine Trennschärfe zwischen den Social Media Berufsbildern zu schaffen. Zum anderen soll Unternehmen schon vor der Ausschreibung vakanter Positionen eine realistische Erwartungshaltung in diesem noch jungen Berufsbild vermittelt werden, die das Zusammenfinden von Professionals und offenen Stellen gemäß den Fertigkeiten und Anforderungen erleichtert.

„Sicherlich gehen die Meinungen zu den Berufsbildern weit auseinander. Durch die Erfahrungen unserer Mitglieder, die zum Teil bereits seit Jahren in der Branche arbeiten, gehen wir davon aus, eine erste Grundlage geschaffen zu haben. Dennoch sehen wir in unserer Definition der Berufsbilder bewusst zunächst einen Entwurf, der als Grundlage für weitere Diskussionen dienen soll.“

Interessierte sind daher dazu eingeladen, sich direkt hier an der Diskussion zu beteiligen.

Übersichts-Tabelle: Anforderungsprofile an Social Media Berufsbilder

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