Hellyeah! Aber wir sind noch nicht so weit.

Hey Karsten, wir danken dir für diesen wie immer peppigen Blogartikel! Du hast ja Recht mit deiner Eingangsthese: Es handelt sich bei der Stellenausschreibung (die wir auf unserer Seite veröffentlicht haben) sicher um den von dir bemerkten Aktionismus.

Nicht schlimm, wie wir finden, denn es ist ein Anfang. Nun wollen wir mal hoffen, dass sich die Sparkasse jemand mit Erfahrung ins Haus holt, der die Grundlagen für all das geforderte legen kann.

Denn zumindest, so viel zur Einsicht, sucht man jemand mit Durchsetzungskraft und Vorwissen. Leider, so wissen wir auch, sind Kollegen mit viel Berufserfahrung nicht gefragt – weil zu teuer. Wollen wir also mal hoffen, dass zumindest gut in die Schulung investiert wird – oder aber ein Freiberufler mit mehr Erfahrung diesen Start begleitet.

Wir schreiben 2012 und es wird zumindest kein Praktikant an diese Aufgabe gesetzt, das können wir schon mal erfreut festhalten.

Grundsätzlich leistbar sind all diese Dinge – aber ja, sehr oberflächlich. Vermutlich wird sich dieser Kollege seinen Arbeitsplatz selber definieren und erschaffen müssen – und Prioritäten setzen. Auch das kennen wir alle aus unserer Berufspraxis. Gehen wir mal davon aus, dass die Ausschreibung „gut gemeint“ ist und dass dieses Finanzportal es wirklich Ernst meint mit dem Dialog.

Kommen wir zu deinen wirklich hilfreichen Anregungen: Jupp. Das sind die wichtigen Punkte: „Stellt euch die richtigen Fragen“ und „Sucht nach den richtigen, konkreten Leuten“.

ABER: Nein.

Ohne jemand im Unternehmen, der diese Prozesse ins Laufen bringt, den Überblick bewahrt, koordiniert und Verbindungsstück ist zwischen den genannten Abteilungen, wird es meiner Einschätzung nach nach nicht gehen. Ja, in einigen Jahren wird es soweit sein, dann wird Social Media Management wieder aufgehen in all die genannten Abteilungen. Es ist richtig, diese Aufgaben gehören eigentlich zum Kundendienst, zur Unternehmenskommunikation, zu Human Resources und zum Marketing. Aber noch, lieber Karsten, sind wir da am Anfang. Und müssen noch vieles erklären.

Zum Beispiel, warum eierlegende Wollmilchsäue selten über Stellenangebote gefunden werden.

Ich freue mich auf die weitere Diskussion!

LG

Silke

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