BVCMler im Fokus: Interview mit Beatrix Gutmann

BVCMler Beatrix GutmannEine der Hauptaufgaben, der wir uns im BVCM stellen, ist die Aufklärung über die Berufsbilder des Community Managers und des Social Media Managers. Wie könnte das besser gelingen, als die Professionals, die in diesem Bereich tätig sind, nach ihrem Arbeitsalltag zu befragen? Ich hatte das Vergnügen Beatrix Gutmann zu interviewen.

Beatrix Gutmann ist Head of Social Media bei den WVW/ORA Anzeigenblätter. Sie hat in verschiedenen Positionen bei Medien- als auch Markenunternehmen den Aufstieg von Online und Social Media miterlebt und gestaltet.

Bea, was hast du heute gemacht?

Heute habe ich in erster Linie geschwitzt, der Sommer war ja dann auf einmal da. Ansonsten habe ich einen Newsletter getestet, Facebook-Anzeigen geschaltet und kontrolliert. Fragen zur Community beantwortet und mit der Marketing Abteilung über Funkspots gesprochen, die wir senden möchten.

Warum bist du beim BVCM aktiv?

Ich bin von Anfang an dabei. “Damals” gab es nicht so viele Community Manager und ich glaube, aus dem Grund haben wir uns gefunden und ich denke, auch viel voneinander gelernt. Es waren die vielen Gemeinsamkeiten, die uns zu einem Verband haben werden lassen. Heute ist der Focus ja viel stärker auf Social Media und viele andere Themen. Trotzdem bin ich gern beim BVCM, weil es dort jede Menge netter Kollegen gibt, die unglaublich kreativ sind und mit denen ich mich gern treffe – nicht nur online.

Du bist seit 1998 im Web beruflich unterwegs. Was hat dich in dieser Zeit am meisten als Social Media Managerin geprägt?

Als ich anfing, gab es ja noch kein Social Media oder Web 2.0. Es gab Newsgroups und Foren, es gab Nutzer mit Fragen, Kritiker und welche die gelobt haben. Das alles fand damals nur nicht in der Öffentlichkeit statt. Mein erster Job als Community Manager hat mich geprägt. Wenn Du mit der Community wächst bist Du Teil der Community. Aber immer noch jemand, der die Regeln bestimmt. Da schlägt die Freude über den Support auch schon mal schnell in Verbitterung und Beschimpfungen um. Das hat mich am meisten geprägt: Sei so involviert wie nötig aber nicht mehr.

Du hast schon viele Projekte begleitet, unter anderem den Social Media Stammtisch Ruhr. Welches Projekt beschäftigt dich zurzeit und warum?

Momentan bereite ich mich auf die Präventionstage vor, die am Montag und Dienstag in Frankfurt stattfinden. Ich bin zertifizierter Internet Medien Coach und werde dort über “Sicherheit im Netz” berichten.

Das nächste wird die D2 Summit in Hamburg sein, von dem aus ich auch als Ambassador berichten werde.

Intern habe ich momentan das Thema: Digitales Marketing auf dem Schirm. So vielfältig ist der Job des Social Media Managers.

Auf welche Tools kannst du momentan nicht verzichten?

Google Analytics! Bei allem was man tut ein großartiges Instrument. Der Keywordplanner ist ebenfalls fast unverzichtbar für mich geworden. Zum Monitoren benutze ich außerdem gerne Fanpage Karma.

Hootsuite habe ich täglich auf dem Schirm und natürlich die Facebook Insights. Pocket um Artikel zu sichern auch ganz hilfreich. Ich denke, einen allgemeinen Tipp kann man schlecht geben, es kommt immer darauf an, wo der Schwerpunkt der Aufgabe liegt.

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