Facebook Reichweite: Nicht jammern, umdenken

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Reichweite. Gerade auf Facebook kämpfen wir damit, dass die organische Reichweite von Seiten und deren Beiträgen immer weiter zurück geht und wir dazu „gedrängt“ werden, unsere Beiträge mit finanziellen Mitteln zu unterstützen.

Ich persönlich finde das gar nicht schlimm und aus unternehmerischer Sicht (aus Facebook-Sicht) absolut nachvollziehbar, schließlich muss die Plattform auch ihr Geld verdienen.

Dennoch: Ich bin der festen Überzeugung, dass guter Inhalt, mehrwertige Beiträge und gutes Social Media Management auch weiterhin ausreichen (können) um Zielgruppen und Anhängerschaft bei Laune zu halten und zu erreichen. Die NutzerInnen entscheiden, trotz immer weiter verfeinerter Algorithmen, was sie interessiert, aber viele Seitenbetreiber machen es ihnen nicht leicht.

Wir müssen uns Reichweite durch Qualität verdienen

Kürzlich bin ich mal wieder über eine Seite gestolpert, die ihre Leserschaft mit langweilig aufbereiteten Informationen zu ihren Produkten bespielt. Die Einzigen, die irgendwelche Reaktionen zeigen? Na klar, die eigenen MitarbeiterInnen. Wen sollten solche Beiträge auch wirklich interessieren? Alltag auf Facebook und leider die Realität.

Wir müssen beide Seiten besser verstehen um bessere Inhalte zu positionieren und uns die Reichweite zu „verdienen“.

Facebook verdient durch Werbung Geld. Mehr Werbung = mehr Geld. Je länger Menschen sich innerhalb der Plattform und deren Dienste aufhalten, desto mehr Werbung kann geschaltet und angezeigt werden.

Logische Erkenntnis: Facebook zeigt vermehrt Inhalte an oder hebt sie hervor, die die Menschen dazu veranlassen, mehr Zeit auf der Plattform zu verbringen.

Fragen, die wir uns also VOR dem Senden eines Beitrages stellen sollten, sind die, die sich mit der Qualität beschäftigen. Ist der Beitrag interessant genug, die Aufmerksamkeit der NutzerInnen zu bekommen? Unterbrechen NutzerInnen für diesen Beitrag das Scrollen? Triggert das Bild emotional an? Würde ich – wenn ich den Post sehe – darauf reagieren?

Regen wir die NutzerInnen also dazu an, dem Beitrag eine höhere Aufmerksamkeit zu schenken ist das ein erstes positives Signal. Werden unsere Beiträge mehr Menschen gezeigt, steigt auch die Wahrscheinlichkeit einer Reaktion. Steigen die Reaktionen, steigt die Wahrscheinlichkeit der weiteren Anzeige – sprich: mehr Reichweite.

Auf den richtigen Mix kommt es an

Wenn wir mit diesen Überlegungen in unserem Themenmix unsere Beiträge so gestalten, dass sie unsere LeserInnen unterhalten, ihnen klare Mehrwerte bringen, sie zu Reaktionen animieren, werden uns auch die Algorithmen dafür mit Reichweite belohnen. Unsere LeserInnen sollen sich aufgehoben und zugehörig fühlen, deshalb sollten wir ihnen nicht nur unsere Werbung und unsere Produkte aufhalsen.

Die Reichweite können wir natürlich auch durch finanzielle Unterstützung von organisch bereits erfolgreichen Beiträge weiter erhöhen.

Fazit: Probiere es mal aus und senke den Anteil der vertriebsunterstützenden und werbenden Beiträge zu Gunsten eines höheren Anteils unterhaltender und mehrwertiger Beiträge.

Mit welchen Beiträgen hattest Du bisher den größten Erfolg in Sachen Reichweite?


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